NASCA

NAvigation as Source for Creative Art

Kurzbeschreibung

Das Projekt "NASCA" brachte SchülerInnen das Thema Navigation, damit einhergehende Technologien und die naturwissenschaftlichen Grundlagen, welche dahinterstehen, näher. Dazu wurde von ForscherInnen und SchülerInnen gemeinsam eine App entwickelt. Die unterschiedlichen Aspekte von Navigation, Positionsbestimmung und Geo-Informationssystemen wurden altersstufengerecht und mittels Peer-Teaching vermittelt.

Hintergrund & Ausgangslage

Das Projekt NASCA, benannt nach den Nasca-Linien, zielte darauf ab, SchülerInnen zu zeigen, wie Geopositionsbestimmung funktioniert, wie diese Daten auf ihr Smartphone (oder sonstige technologische Devices) gelangen und wie Unternehmen der Technologiebranche diese Möglichkeiten weiterentwickeln und einsetzen.

Dies wurde mit der Förderung des technischen Grundverständnisses, dem Erlangen von Spezialwissen zum Thema Geoinformation, der Koordination in der Gruppe, dem grafisch-künstlerischen Gestalten und körperlicher Bewegung im Freien erreicht. Durch diese kreativen Tätigkeiten erhielten die SchülerInnen einen ungewöhnlichen Zugang zu einem technischen Thema und Berührungsängste wurden deutlich abgebaut.

Aktivitäten & Ergebnisse

Das Thema wurde SchülerInnen in Workshops mit ExpertInnen aus Forschung und Wirtschaft nähergebracht. Die Workshops wurden von allen am Projekt beteiligten PartnerInnen gemeinsam vorgeplant. Es wurden zwei aufeinander aufbauende, altersadäquate Workshops entwickelt. Das Themenfeld der Workshops umspannte mehrere schulische Fächer, von der Mathematik über Geometrie, Geographie und Bildnerische Erziehung bis hin zu den Leibesübungen.

Von der Fachschule und der Pädagogischen Hochschule wurden gemeinsam Unterrichtsmaterialien zum Thema erstellt und eine App entwickelt. Für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern wurde ein Informationsblatt herausgegeben, das über den sensiblen Umgang mit GPS-Daten informierte.

Im Zuge des Projekts wurden Videos erstellt, in denen z. B. ExpertInnen zur Thematik interviewt wurden. Es wurde ein Wettbewerb veranstaltet, bei dem SchülerInnen ihre Technikkompetenzen unter Beweis stellten. Ein Zeichen für die Ausgewogenheit der Geschlechter war, dass von neun PreisträgerInnen fünf weiblich waren.

Highlights & Herausforderungen

Ein besonderes Highlight war die Präsentation des Projekts im Zuge eines Science Slams für ein breites wissenschaftliches Publikum. Die Planung, Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes war mit sehr großem Arbeitsaufwand verbunden.

Verwertung & Dissemination

Projektinformationen und -aktivitäten wurden auf der Projekt-Website zur Verfügung gestellt. Die im Projekt erstellten Videos wurden über den Youtube-Kanal von ScienceClip.at bereitgestellt. Im Projekt wurde ein Wettbewerb mit 22 Einreichungen veranstaltet. An der FH JOANNEUM fand ein öffentlichkeitswirksamer Abschlussevent statt.

Zusammenfassung & Fazit

Das Projekt "NASCA - NAvigation as Source for Creative Art" brachte SchülerInnen das Thema Navigation auf kreative und spielerische Weise näher. SchülerInnen konnten für Technologien und Vorgänge der Geopositionsbestimmung sowie für das kreative Lösen von Problemstellungen in diesem Bereich begeistert werden. Insgesamt konnten rund 270 SchülerInnen in das Projekt eingebunden werden.

Publikationen

Florian Gratzer - NASCA (Science Slam Leoben 2014)

Projektbeteiligte

Projektleitung

FH JOANNEUM Gesellschaft mbH

Projekt- und KooperationspartnerInnen

  • OVE, Österreichischer Verband für Elektrotechnik
  • Atelier Cremsner
  • Pädagogische Hochschule Steiermark
  • Volksschule Mixnitz
  • NMS Leoben-Stadt/BIHS
  • BG/BRG Bruck/Mur
  • HAK Mürzzuschlag
  • NMS Kapfenberg Körner
  • BG/BRG Kapfenberg
  • NMMS Mitterdorf

Kontaktadresse

Internet-Technologien & -Anwendungen
FH JOANNEUM GmbH
FH-Prof Dr Franz Niederl
Tel.: +43 (316) 5453 6311
E-Mail: franz.niederl@fh-joanneum.at